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Bielefeld ist real

Wallis Bird im Forum

 

Die irische Musikerin Wallis Bird war am 12.4.12 zu Gast in Bielefeld. Und das, obwohl auch sie gehört hatte, dass es Bielefeld laut Verschwörungstheorie gar nicht geben soll. Doch sie befand Bielefeld für sehr real - das Forum gefiel ihr so gut, dass sie gerne wiederkommen wolle, sagt sie am Ende ihrer energiegeladenen Show. Die 29-jährige Sängerin, Songschreiberin und Gitarristin und ihre exzellente dreiköpfige männliche Band lieferten ein abwechslungsreiches Konzert, im  Vorprogramm mit ihrem kongenialen Bandmusiker Aidan (Keyboards, Oboe, Melodica etc.) an der Gitarre. Wallis Bird war laut und leise, powervoll und fragil, professionell und manchmal auch charmant unsicher. Niemals aber in einem Song, da machte sie selbst an den Drums eine gute Figur. Die kleine Irin präsentierte u. a. Songs aus ihrem aktuellen Album „Wallis Bird“, das im März 2012 erschien. Dabei band sie kontinuierlich ihr Publikum mit ein. Wallis Bird ist offen lesbisch. Und dementsprechend waren unter den Fans im gut besuchten Forum auch einige lesbische Mädels und Frauen. Im Anschluss gab Wallis Bird viele Autogramme und begrüßte jede_n ihrer Fans mit Handschlag. Weil sie auf der Bühne zuvor behauptet hatte, auf dem Coverfoto ihres neuen Albums könne man ihren kleinen Schnäuzer sehen - den sie aber gar nicht hat - malte sie sich nach dem Konzert einen. Und damit das Foto für weird (s. oben) auch richtig schön weird (schräg, seltsam) wird, sagt Wallis Bird, hält sie ihre linke Hand mit dem fehlenden kleinen Finger auch gleich in die Kamera. Auf der Rückseite der weird-Postkarte schrieb sie: „To All the Ladies! See ye soon. Wallis Bird x“. Wallis Bird im Interview bald in einer der nächsten Ausgaben. Watch out! (Foto: weird/TS | 12.4.12)

 

weird-Video Wallis Bird im Forum Bielefeld 12.4.12 Klick hier.

 

Update: weird-Interview mit Wallis Bird s. Archiv Ausgabe Nr. 56 Juni 2012

Cześć!

weird an der Ostsee ...

 

Das Bild entstand in Swinemünde. (Foto: CS, 24.4.12)

 

Donnerwetter

Judith Schalansky

las in der Buchhandlung Eulenspiegel

 

Am 10.5.12 las die lesbische Autorin Judith Schalansky aus ihrem aktuellen hoch gelobten lesbischen Roman „Der Hals der Giraffe“ im voll besetzten Bielefelder Buchladen Eulenspiegel. Die Lesung endete drinnen mit viel Beifall … und draußen mit einem heftigen Gewitter. (Foto: Susanne Schleyer)

Augspurg-Heymann-Preis verliehen

Dr. Inge von Bönninghausen geehrt

 

Am 13.5.12 wurde im Malkasten Düsseldorf zum vierten Mal der Augspurg-Heymann-Preis verliehen. Dies ist der einzige lesbische Preis Deutschlands und wird seit 2009 jährlich im Mai/Juni von der LAG Lesben in NRW an engagierte offen lesbische prominente Frauen vergeben. Preisträgerin 2012 ist die Journalistin Dr. Inge von Bönninghausen (3. von rechts). „Ohne Inge von Bönninghausen wäre nichts so gut, wie es jetzt immerhin ist“, so taz-Chefredakteurin Ines Pohl in ihrer Laudatio. „Wir alle brauchen Frauen wie sie, die nicht lockerlassen, die ihren Mut und Optimismus nie verlieren.“ (Foto: Dietrich Dettmann/Fresh Magazin | 13.5.12)

 

Foto v. l.: Inge Landmann (Vorstand LAG Lesben in NRW und Jury Augspurg-Heymann-Preis), Lara Müller (Dichterin), Nicole Kagerer (Chorleiterin Melodykes), Fabienne Stordiau (Wirtschaftsweiber NRW und Allround Team GmbH, Köln), Dr. Inge von Bönninghausen (Preisträgerin 2012), Marlis Bredehorst (Staatssekretärin im MGEPA NRW), Dr. AnnMarie Krewer (Moderatorin und Jury Augspurg-Heymann-Preis)

 

Mehr zum Augspurg-Heymann-Preis s. Ausgabe Nr. 55 Mai 2012 „Mitte“

 

Mehr zu Inge von Bönninghausen s. Ausgabe Nr. 55 Mai 2012 „Mosaik“

 

Hunderte gegen Homophobie

RainbowFlash Bielefeld 2012

 

Beim ersten Bielefelder RainbowFlash am 17.5.12 auf dem Siegfriedplatz feierten über 300 Bielefelder Lesben, Schwule und Supporters den Internationalen Tag gegen Homophobie (mehr s. diese Ausgabe). Gegen 19.30 Uhr stiegen - aus Flugsicherheitsgründen „nur“ - 150 Ballons in Regenbogenfarben in den Himmel gen Westen. Sie trugen auf kleine Kärtchen geschriebene Botschaften der Teilnehmer_innen gegen Homophobie, musikalisch getragen von den Trommeln der LesBenitas. Moderator war Oliver Schulte, der auch den CSD Bielefeld am 30.6.12 ebenfalls auf dem Siegfriedplatz moderieren wird. (Foto: weird/TS, 17.5.12)

 

Für mehr Fotos klick auf das Foto oder hier

 

weird-Video zum RainbowFlash auf weirds YouTube-Kanal Klick hier

6 Jahre Queers And Guitar

Big Birthday Bangarang

 

Die vier Bielefelder Partymacherinnen von Queers And Guitar (Foto von links Cord Sofa, The Ninette und Prinz Anna) feierten am 19.5.12 ihre 6-Jahres-Geburtstagsparty im Bielefelder Ostbahnhof. Zu den illustren Gratulantinnen gehörten im Vorfeld u. a. auch die bisexuelle ElectroClash-Ikone Peaches, die The Ninette und Cord Sofa in Berlin traf. Der Ostbahnhof war am Samstag Abend überwiegend von queeren Frauen besucht, die zum abwechslungsreichen Indie-Electro-Sound tanzten. And the beat goes on … Mehr zu Queers And Guitar s. Ausgabe Nr. 55 Mai 2012 „Mitte“ (Fotos: Christine Stonat, 19.5.12)

30. Juni 2012

CSD Bielefeld freut sich auf Steffi List

 

Am 30.6.12 feiert Bielefeld seinen CSD 2012 mit Parade, Straßenfest und Party. Thema in diesem Jahr ist Homosexualität und Migration mit dem CSD-Motto: Liebe ohne Grenzen. Lesbisch und schwul in allen Kulturen. Musikalisches Highlight beim Straßenfest auf dem Siegfriedplatz ist die offen lesbische Musikerin Steffi List (Foto). Die ist nach 2008 zum zweiten Mal Gast beim Bielefelder CSD und wird diesmal mit ihrer Band auftreten. Alle sind herzlich eingeladen am 30.6.12 in Bielefeld mitzufeiern und für die Rechte von Lesben, Schwulen, Bi, Trans* und Queers zu demonstrieren. Die Einladung gilt auch für die CSD Bielefeld Kulturwoche 2012 vom 18. bis 29.6.12 mit Frauenparty, lesbischen Lesungen und mehr. Alle Infos zu Steffi List und zum CSD Bielefeld 2012 in der Ausgabe Nr. 56 Juni 2012 (Foto: weird/TS, 2008)

 

 

Update: CSD Bielefeld 2012 - So war‘s - Fotos, Video und mehr hier

30. Juni 2012

Bielefeld feiert CSD

 

Rund 1000 Teilnehmer_innen feierten am 30.6.12 den CSD Bielefeld mit Parade, Straßenfest (Foto) und Party. Sie demonstrierten, warben und feierten für Gleichstellung und Akzeptanz. Topact 2012 war Steffi List. Alle Infos zum CSD Bielefeld 2012 in der Ausgabe Nr. 56 Juni 2012 „Mitte“ (Fotos + Video: weird/Christine Stonat)

 

 

 

 

CSD Bielefeld 2012 weird-Fotos und mehr

KLICK HIER

 

weird CSD  Video KLICK HIER

9 Jahre L-Mag

Deutschlands Lesbenmagazin feiert Geburtstag

 

Das bundesweite Magazin für Lesben „L-Mag“ feiert in diesen Tagen mit seiner neuen Ausgabe (s. Foto) seinen 9. Geburtstag. Am 16. Juni 2003 ging das Printmagazin erstmals an den Start. Zunächst kostenlos ging es 2005 in den Verkauf. Heute ist die L-Mag mit einer Auflage von 15000 und 7000 Abonnentinnen Deutschlands erfolgreichstes Lesbenmagazin und wird auch in Österreich und der Schweiz gelesen. Die Printausgabe erscheint alle zwei Monate neu. Dazu gibt es mittlerweile ein umfassendes Online-Angebot auf www.l-mag.de mit L-Community, E-Paper, tagesaktuellen Meldungen u.v.m. Mit der Edition Salzgeber und dem Cinemaxx organisiert L-Mag seit einigen Jahren die „L-Filmnacht“ in mehr als ein Dutzend deutschen Städten, darunter auch Bielefeld.

 

Doch der Geburtstag ist in diesen Tagen nicht alles. Bisher im Berliner Jackwerth Verlag erschienen, hat die langjährige Chefredakteurin Manuela Kay gemeinsam mit Gudrun Fertig den neuen Verlag Special Media SDL gegründet und den Jackwerth Verlag gekauft. Beide Frauen teilen sich die Geschäftsführung der Special Media SDL und veröffentlichen neben L-Mag auch die queeren Printmedien Siegessäule, Queer Travel, Queer Wedding und Du & Ich nebst Onlineportalen. Ende Juli 2012 steigt eine große Verlagsparty.

 

Die L-Mag ist mit ihrer qualitativ hochwertigen Arbeit nicht nur eine der wichtigsten Informationsquellen für Lesben im deutschsprachigen Raum, sie trägt auch seit 9 Jahren entscheidend zur Sichtbarkeit lesbischer Frauen in Deutschland und Europa bei. Heißen Dank dafür!

USA und Schweden in and out

Olympia 2012 in London

 

US-Superstar Megan Rapinoe (Mitte) ist eine von vier offen lesbischen Fußballerinnen der Olympischen Sommerspiele 2012 in London. Ihr Team sicherte sich mit einem 3:0 gegen Kolumbien bereits im zweiten Spiel der Gruppe G vorzeitig den Einzug ins Viertelfinale. Megan Rapinoe erzielte das 1:0 (Foto). Megan Rapinoe ist die einzige offen lesbische Spielerin im US-Team. Aber auch die schwedische US-Trainerin Pia Sundhage ist ebenfalls offen lesbisch. Ihr ehemaliges schwedisches Team, für das sie lange als Nationalspielerin aktiv war, hat mit Lisa Dahlkvist, Jessica Landström und Hedvig Lindahl derzeit die drei weiteren offen lesbischen Spielerinnen des Weltfußballs. Wie die USA standen auch die Skandinavierinnen jeweils als Gruppenerste im Viertelfinale des Olympischen Turniers 2012. Die USA gelten als amtierende Olympiasiegerinnen von 2008 auch als Olympia-Favoritinnen 2012 und wollen in London ihren vierten olympischen Titel holen.

 

Ihr Viertelfinalspiel am 3.8.12 gegen Neuseeland gewannen die US-Frauen mit 2:0. Im Halbfinale schlugen sie am 6.8.12 Kanada in der allerletzten Sekunde der Nachspielzeit der Verlängerung mit 4:3. Die Schwedinnen verloren das Viertelfinalspiel gegen Frankreichs Frauen, die im Halbfinale den Weltmeisterinnen aus Japan unterlagen.

 

Das Endspiel USA : Japan gewannen die US-Frauen am 9.8.12 mit 2:1. Die sind damit ungeschlagen Frauenfußball-Olympiasiegerinnen 2012. Die Weltmeisterinnen aus Japan lieferten ein sehr gutes Spiel und waren am Ende untröstlich. Fast das komplette Team weinte bitterlich. (Foto: www.london2012.com). Mehr zu den Olympischen Sommerspielen 2012 s. Ausgabe Nr. 58 August 2012 „Mitte“

 

Mehr zu Megan Rapinoe s. Ausgabe Nr. 58 August 2012 „Mosaik“

Freiheit für Pussy Riot!

Pussy Riot zu 2 Jahren Straflager verurteilt

 

Am Nachmittag des 17.8.12 wurden Nadeschda Tolokonnikova (22), Maria Alechina (24) und Ekaterina Samuzewitsch (30) von der queer-feministischen aktivistischen Frauenpunkband Pussy Riot vom russischen Gericht zu 2 Jahren Straflager verurteilt. Das vergangene halbe Jahr Untersuchungshaft wird darauf angerechnet. Die drei Frauen wollen Berufung gegen das Urteil einlegen. Mehr zu Pussy Riot s. Archiv Ausgabe Nr. 57 Juli 2012 „Mosaik“

 

Am 17.8.12 gab es parallel einen weltweiten Solidaritätstag für Pussy Riot mit zahlreichen Veranstaltungen (s. http://freepussyriot.org). Zu den Unterstützer_innen haben sich auch viele namhafte Bands und Musiker_innen von Madonna über Sting bis zu den Foo Fighters engagiert. So auch Peaches. Am 14.8.12 erschien ihr Song nebst Video „Free Pussy Riot“, den sie gemeinsam mit Simonne Jones und weiteren Künstler_innen und Aktivist_innen als Support für Pussy Riot aufgenommen hat. Hier gibt es den Song kostenlos zum Anhören, Runterladen und Teilen, nebst Video und Petition: http://www.change.org/freepussyriot  Die inhaftierten drei Pussy Riot-Frauen bedankten sich am 16.8.12 in einem Brief bei ihren vielen Unterstützer_innen. Noch vor der Urteilsverkündung veröffentlichten weitere Pussy Riot Mitglieder, nach denen übrigens gefahndet wird, ihre neue Single „Putin Lights Up The Fires“ (http://www.youtube.com/watch?v=5yjmnE1VwoA)

 

Seitdem der neue alte russische Präsident Putin in Russland wieder an der Macht ist, hat er 2012 zunehmend Gesetze und Vorgehen gegen Regimegegner_innen, aber auch Homosexualität verschärft. Zahlreiche Homosexuelle, Regimekritiker_innen, Aktivist_innen und Journalist_innen sitzen im Gefängnis und in Straflagern. Die Angst geht um. Doch die Proteste verstummen nicht. Dank Pussy Riot blickt jetzt die ganze Welt auf Russland und Putins diktatorische Machenschaften. Free Pussy Riot! Free Russia! Oust Putin!

Sookee in Bielefeld

Zwischen Faszination und Aua

 

Am 8.9.12 war die queere Berliner Rapperin Sookee (Foto) mit ihrem Kollegen Refpolk in Bielefeld. Vor rund 80 Teilnehmer_innen referierten die beiden Musiker_innen und Aktivist_innen im vollbesetzten AJZ-Kino zum Thema „Männlichkeitsentwürfe und (Hetero)Sexismus im deutschsprachigen Rap“. Der Vortrag entstand ursprünglich aus Hausarbeiten, die die beiden seit jeweils zehn Jahren aktiven Rapper_innen zu dem Thema unabhängig voneinander erarbeitet hatten. Eingeladen zu der Veranstaltung hatte der Bielefelder Zusammenschluss aktzent_in (akzentin.blogsport.de). In gut zwei Stunden sprachen Sookee und Refpolk von der Entstehungsgeschichte des HipHop in den 1970ern in den USA, als die von Rassismus betroffenen schwarzen Jugendlichen sich eine Ausdrucksform schafften, bis zur Kommerzialisierung und heutigen Situation im deutschsprachigen HipHop. Auf der einen Seite oft technisch hochversierte, sehr talentierte männliche Rapper, auf der anderen Seite Texte und Attitüden, die Mackertum, Gewalt, Sexismus und Homophobie feiern. „Eine Mischung aus Faszination und Aua“, riefe das bei ihr hervor so Sookee (28), die sich nicht zuletzt aufgrund ihrer Arbeit als Pädagogin genauer mit den Inhalten deutschsprachigen HipHops befasst und auch noch dann hinhört und -sieht, wenn‘s weh tut. Bei den wenigen weiblichen Vertreterinnen des Genres sei es leider nicht viel besser. Für die sei der Männlichkeitsentwurf der männlichen HipHopper der Maßstab, dessen machisme Auswüchse noch durch Transphobie ergänzt würden, so Sookee. Ihr abschließender Videotipp wie frau es in Großbritannien versucht besser zu machen: „Game Over“ (2010) von Female Takeover, einem Zusammenschluss verschiedenster weiblicher Rapperinnen.

 

Einen kritischen Umgang sowie queere Gegenentwürfe wollen Sookee und Refpolk mit ihrer Arbeit als Aktivist_innen, aber auch als Rapper_innen erreichen. Beim anschließenden Konzert im AJZ Bielefeld traten sie gemeinsam mit den Berliner_innen BadKat und Pyro One auf. (Foto: weird/TS)

 

weird-Interview mit Sookee s. Archiv Ausgabe Nr. 50 Dezember 2011

Textfeld: SHIRTS

njulezz Initiative gegen Gewalt an Frauen

Don‘t Fucking Touch Me

 

Das lesbische Mannheimer Modelabel njulezz präsentiert ab dem 1.11.2012 nicht nur seine neue Kollektion in seinem Online-Shop auf www.njulezz.de, sondern startet heute am 20.9.12, am Weltkindertag, auch seine Initiative gegen sexuelle Gewalt an Frauen und Mädchen unter dem Titel "Don't fucking touch me". Der Erlös aus dem Verkauf von Jutebeuteln (Foto) und Postkarten geht an den Verein Notruf und Beratung für sexuell misshandelte Frauen und Mädchen e.V. Mannheim. njuelzz bei weird: Archiv Ausgabe Nr. 54 April 2012 „Lesbisch sein in …“ (Foto: njulezz)

Coolooloosh, Sharron Levy u. a. in Bielefeld

Israel rockt

 

Gestern, am 20.9.12, fand im Forum Bielefeld im Rahmen der Mishpoke Invasion Tour 2012 ein Konzert mit vier israelischen Bands und Musiker_innen statt. Den Auftakt machte die Indierockband Trademark aus Tel Aviv, die mit ihrem an Bands wie The Strokes erinnernden Garagensound überzeugte. Singer/Songwriter Geva Alon sang u. a. vom Heimweh eines Musikers auf Tour und füllte mit seiner kraftvollen Stimme und ebensolchem Gitarrenspiel auch allein den Raum. Höhepunkt des Abends war der Auftritt der in Israel sehr bekannten Band Coolooloosh, die das - an diesem Abend allerdings überschaubare Publikum - mit ihrer hochdynamischen Mischung aus Funk, Rap, Rock und traditionellen jiddischen Klängen zum Tanzen brachte. Einzige Frau auf der Bühne bei dieser Tour ist Singer/Songwriterin und Gitarristin Sharron Levy (Foto), die von ihrer Band am Schlagzeug und Bass begleitet wurde. Sharron Levy ist britisch-israelischer Abstammung und lebt derzeit in Salzburg. Bereits seit 15 Jahren als Musikerin unterwegs, veröffentlichte sie ihre erste offizielle Single „Drowning“ 2012. Neben dieser und weiterer älterer und neuerer eigener Nummern, interpretierte sie auch den Song „Liebe ist“ von Nena. (Foto: Christine Stonat)

Wildwasser Bielefeld: gegen sexualisierte Gewalt an Frauen

Spender_innen gesucht

 

Wie das Team (Foto: Anke Lesner) auf seiner gestrigen Benefizfrauenparty im Falkendom mitteilte, sucht der Bielefelder Frauenverein Wildwasser e.V. 1000 Spender_innen, die bereit sind noch für dieses Jahr die Arbeit des Vereins für von sexueller Gewalt betroffene Frauen und Mädchen mit je 50 EUR zu unterstützen. www.wildwasser-bielefeld.de (Foto: weird/TS, 2009)

 

Mehr zu Wildwasser Bielefeld s. Archiv Ausgabe Nr. 23 September 2009 „Mitte“

11. Oktober

Internationaler Coming-out-Tag

 

Am 11. Oktober war Coming-out-Tag. Seit 1988 ist dieser Tag international auch als Coming Out Day (COD) bekannt. Lesben, Schwule, Bisexuelle, Trans* und Queers sind aufgerufen, sich offen zu zeigen, um ein Zeichen gegen Homophobie zu setzen und ein Zeichen für all die, die sich aus verschiedensten persönlichen Gründen noch nicht öffentlich, vor Freund_innen, der Familie oder auch einfach nur sich selbst geoutet oder wie gar nicht selten eine leidvolle Geschichte zu erzählen haben: Es wird besser! It gets better! Dies ist ein Beitrag des lesbischen Bielefelder Online-Magazins "weird" zum Internationalen Coming-out-Tag 2012.

Laura Méritt präsentiert Buck Angel

Trans*-Offensive im Herbst

 

Berlins sexpositive, feministische Poryes-Begründerin, Sexpertin und Kommunikationswissenschaftlerin Laura Méritt präsentiert im Oktober und November 2012 mit ihren Sextoyläden Sexclusivitäten und Transtoys drei Veranstaltungen in Berlin. Unter dem Motto „Vielfalt ist Reichtum“ will sie das breite Spektrum von „Identitäten und L(i)ebensweisen“ zeigen. „In diesem Herbst ist die sex-positive Darstellung von Trans*-Männern mit prominenten Vertretern der Bewegung Schwerpunkt“, so Laura Méritt in ihrer Mitteilung an die Presse.

 

Erste Veranstaltung ist am Mittwoch, 24.10.12 um 19.30 Uhr im Schwulen Museum (Schwuz) Berlin im Rahmen der aktuellen „trans*homo“-Ausstellung. Hier ist Transmann Pornostar und Filmemacher Buck Angel (Foto) live zu Gast. Mit Ausschnitten aus seinem Dokumentarfilm „Sexing The Transman“(2011) wird er von seinem Karriereweg als Filmemacher und Pornostar mit „Pussy Power“ erzählen. Im Rahmen des 7. Pornfilmfestival Berlin (24.-28.10.12) ist am 25.10.12, 21.30 Uhr der komplette Film „Sexing The Transman“ dann im Kino Moviemento zu sehen.

 

Weitere Veranstaltungen präsentiert von Laura Méritt:

26.10.12, 18 Uhr „Transmen Of The World", Vernissage mit Manuel Ricardo Garcia, Sexclusivitäten (Fürbingerstr. 2), Berlin-Kreuzberg

 

9.11.12, 19 Uhr, Transporn, Vortrag von Laura Méritt, Schwules Museum, Berlin

Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie

Anne Bax im AudiMin der Uni Bielefeld

 

Die lesbische Autorin Anne Bax las am 12.11.12 im Rahmen der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie im AudiMin der Uni Bielefeld. U. a. die Geschichte, wie sie als junge Lesbe erwartungsfroh auf den Beifahrersitz einer ihr fremden Frau gehüpft war, in der Annahme, der fischförmige Regenbogenaufkleber auf ihrem Auto, würde diese als lesbische Mitarbeiterin einer "Nordsee"-Filiale ausweisen. Ein heiterer bis nachdenklicher Abend, der Spaß gemacht hat. (Foto: weird/TS, 12.11.12)

Willkommen im Club

Steffi List wird Ehrenmitfrau im Fraze

 

Steffi List ist Ehrenmitfrau des Frauenkulturzentrums Bielefeld. Bei ihrem Konzert am 9.11.12 überreichte die hauptamtliche Mitarbeiterin Karin T. der Musikerin symbolisch einen Mitfrauenantrag. Steffi List unterschrieb und ist damit Ehrenmitfrau des Frauenvereins in der Meller Str. 2. (Foto: weird/TS, 9.11.12)

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