Out trans: Schauspiel-Star Page hat sich im Dezember 2020 öffentlich als trans geoutet. Sein Vorname ist Elliot, seine Pronomen sind he (er) und they.

 

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Out trans

Elliot Page

 

Schauspieler Elliot Page hat sich im Dezember 2020 auf seinem Instagram-Account öffentlich als trans geoutet. Seine Pronomen: he (er) und they. „Ich liebe es, dass ich trans bin. Und ich liebe es, dass ich queer bin“, so Elliot Page in seinem Post. Er schrieb aber auch, dass er Angst vor Hass und Gewalt habe. Schon seit dem 10. Lebensjahr vor der Kamera brachte dem kanadischen Hollywoodstar die Hauptrolle in dem Film „Juno“ 2007 internationalen Erfolg. 2014 hatte sich Elliot Page öffentlich als lesbisch geoutet und war fortan sehr aktiv engagiert für LGBTIQA-Rechte. Er wolle alles tun, um die Welt zum Besseren zu verändern, sagte Elliot Page jetzt im Dezember 2020. Sein intersektionales Engagement, aktuell vor allem für die trans Community, geht weiter. Elliot Page ist außerdem für sein Engagement im Umweltschutz bekannt. Im März 2020 erschien seine Dokumentation „There‘s Something In The Water“ auf Netflix, mit der er auf Umweltrassismus und –seximus aufmerksam macht. Seit 2019 ist Elliot Page in der US-Netflix-Serie „The Umbrella Academy“ zu sehen. Elliot Page wird am 21.2.21 34 Jahre alt. Seit 2018 ist Elliot Page mit Choreografin und Tänzerin Emma Portner verheiratet. (Fotos: Elliot Page on Instagram)

 

Online: www.instagram.com/elliotpage

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A queer perspective on women in pop culture

Out: Die queere Rapperin Flohio hat Ende November 2020 ihr Debut-Album „No Panic No Pain“ veröffentlicht. Seit ihrer ersten EP 2016 gehört sie zu den interessantesten Newcomer_innen des HipHop.

 

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Out HipHop

Flohio

 

Die queere nigerianisch-britische Rapperin Funmi Ohiosumah aka Flohio aus South London hat mit „No Panic No Pain“ (AlphaTone) ihr langerwartetes Debut-Album veröffentlicht. Ein Mixtape, das es als Download oder Stream gibt. Bereits mit der ersten Single „Unveiled“ zeichnete sich großer Zuspruch bei Fans und Kritiker_innen ab. Das Album, das Ende November 2020 erschienen ist, könnte ihr internationaler Durchbruch sein. Die BBC setzte Flohio schon 2019 auf ihre „Sound of …“-Liste einflussreicher Musiker_innen. In Nigeria geboren, kam Flohio als Kind nach South London. Heute ist sie Ende 20. „Als ich nach Großbritannien kam, war ich einem anderen Genre Musik ausgesetzt und ich habe mich einfach verliebt“, so Flohio. 2016 erschien ihre Debut-EP. „No Panic No Pain“ ist ihr erstes Album. 10 Tracks enthält das Mixtape. Eine Arbeit, die Flohio auch aus ihrer Introvertiertheit geholt hat. „Ich komme raus aus dem Modus, in dem ich war, ich breche daraus aus und sehe gerade das Licht“, so Flohio in einem Interview. „Ich lasse die ganze Angst fallen und bin dabei zu enträtseln, was genau es ist, was ich zu geben habe. Es ist alles unter einem Schirm, no panic, no pain (keine Panik, kein Schmerz).“ (Foto: Albumcoverfoto „No Panic No Pain“)

 

Online: www.flohio.uk

 

Ausgabe Nr. 154

Januar 2021

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