Hallo HipHop

Lia Şahin

 

Lia Şahin ist Beatboxerin, Rapperin, Produzentin und Aktivistin aus Hamburg. Ihre aktuelle erste Single „Hallo HipHop“ zur gleichnamigen kommenden EP war am 17.2.20 nicht mehr länger nur bei ihren umjubelten Live-Auftritten, sondern auch im N-Joy Radio zu hören. Am 22.2.20 trat Lia Şahin zuletzt mit bekannten HipHop-Acts wie Flo Mega beim Festival Rap For Refugees in der Markthalle Hamburg auf. Lia Şahin ist kreative Leiterin und Beatbox-Coachin des Vereins Rap For Refugees (www.rapforrefugees.org), der HipHop-Workshops für Geflüchtete anbietet, und das Hamburger Festival organisiert hat. Lia Şahin ist trans* und hat einen „türkischen Migrationsvordergrund“ wie sie selbst sagt. Seit sieben Jahren ist sie hauptberuflich als freischaffende Künstlerin tätig. Von HipHop Open Mics über Electro- und HipHop-Festivals bis zu feministischen Veranstaltungen hat sie in den letzten Jahren über 1000 Gigs gestanden. Stimme, Loopstation, Phone, Mikro, mehr braucht Lia Şahin auf der Bühne nicht, um die Menge für sich zu begeistern. Lia Şahin ist außerdem Teil des Zusammenschlusses von Hamburger HipHop Künstler_innen, der sich Rap!fugees nennt (www.rapfugees.org) und für politischen HipHop steht. 2018 erschien ein erster Sampler mit Beiträgen der Künstler_innen. Im Februar 2019 erschien der gemeinsame Song, der zugleich Dokumentation über das Leben Geflüchteter ist „Dauernd dazwischen“ (recordJet). (Foto: Ni na Ma cekas)

 

Online: www.facebook.com/LiaTurkishgingerbread

Empowering: Die Schwarze trans* Musikerin Ah-Mer-Ah-Su veröffentlichte im Herbst 2019 orchestrale Versionen u. a. von ihren Dance-Pop-Songs von ihrem Debutalbum „Star“ (2018).

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „3/2020 Artefakt …“

Empowering Black trans* Women

Ah-Mer-Ah-Su

 

Im September 2019 veröffentlichte Ah-Mer-Ah-Su ihr aktuelles Album „Incandescent Body“ (Coverfoto rechts) in Eigenregie. Die Schwarze trans* US-Sängerin, Schauspielerin, Tänzerin und Multi-Instrumentalistin präsentiert auf dem Album 10 ihrer Songs u. a. von ihrem Debutalbum „Star“ (2018) in orchestraler Version sowie den Song „On“ in A-cappella-Form. Ihr sehr Sound ist vor allem getragen, zwischen Dance und Pop. Getragen und gechillt, ja, aber die Girls sollen am Ende auch ihre „Hintern“ dazu bewegen können, so die junge Musikerin in einem Interview 2018. Ihre Single „Need You, Need Me“ vom Album „Star“ ist ein gutes Beispiel dafür. Ihre Arbeit sieht Ah-Mer-Ah-Su vor allem auch als Empowerment für Schwarze trans* Frauen. Diese seien weder von der Schwarzen Community noch von der weißgeprägten trans* Community gesehen und akzeptiert, so Ah-Mer-Ah-Su. Musik, vor allem das Storytelling in Songs kann Medizin sein, ist Ah-Mer-Ah-Su überzeugt. Ah-Mer-Ah-Su ist hier, um die Welt mit ihrer Kunst zu verändern.

 

 

Online: www.facebook.com/AhMerAhSu

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Mosaik

© 2007-2020 weird

Ausgabe Nr. 144

März 2020

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A queer perspective on womxn in pop culture

Hallo HipHop: Trans* Beatboxerin und Rapperin Lia Şahin aus Hamburg arbeitet aktuell an ihrer ersten EP mit der gleichnamigen, bereits live erfolgreich erprobten Single „Hallo HipHop“. Lia Şahin ist kreative Leiterin und Beatbox-Coachin beim Hamburger Verein Rap For Refugees, der im Februar 2020 ein großes Benefizfestival in Hamburg veranstaltete, sowie Teil des Künstler_innenzusammenschlusses Rap!fugees.

 

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