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Mosaik Notizen aus der Promi_welt

 

 

 

 

 

 

 

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Out Open

Luksika Kumkhum

 

Die offen lesbische Tennisspielerin Luksika Kumkhum (25) aus Thailand gewann im November 2018 das internationale Tennisturnier WTA Mumbai Open in Mumbai, Indien. Sie besiegte im Finale die Russin Irina Khromacheva in drei Sätzen und ist jetzt 80. der Weltrangliste. Luksika Kumkhum ist seit 2011 Profispielerin und die einzige offen lesbische Profi-Tennisspielerin Thailands sowie eine von nur vier aktiven out Profi-Tennisspielerinnen weltweit. Bei den Männern gibt es keinen aktiven öffentlich geouteten Spieler. Wenn sie in andere Länder komme, werde sie oft für einen Mann gehalten, erzählt Luksika Kumkhum in einem aktuellen Interview mit der indischen Presse. Ihre Familie habe sie immer so akzeptiert wie sie war und sie hoffe, dass LGBTIQ sein im Sport irgendwann kein Problem mehr sei. Solange sei sie eine stolze out Athletin. Im Februar 2019 könnte in Thailand die Eheöffnung für gleich*geschlechtliche Paare kommen. „Aber es gibt noch viel altes Denken“, so Luksika Kumkhum. (Foto: WTA)

 

Online: www.wtatennis.com

 

Out: Bei den WTA Mumbai Open in Mumbai Indien im November 2018 gewann die offen lesbische Tennisspielerin Luksika Kumkhum aus Thailand. Sie ist die einzige out Profi-Spielerin ihres Landes und eine von vier aktiven out Profi-Tennisspielerinnen weltweit.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „1/2019 Artefakt …“

Trans Youth

Margot Fink

 

Margot Fink ist Filmemacherin und Fotografin aus Australien. Als trans* Aktivistin malaysisch-rumänischer Eltern, die sowohl in der Tradition jüdischen als auch katholischen Glaubens aufwuchs, engagiert sie sich vor allem für die Belange der LGBTIQ Jugend in Australien. 2016 hat sie u. a. den 8-minütigen Dokumentationsbeitrag „Jewish LGBTI Youth! - Jews All Diverse & Equal“ für Australiens größte jugendgeführte LGBTIQ-Organisation Minus 18 gedreht. 2015 erschien in Zusammenarbeit von Minus 18 und der Safe Schools Coalition Australia mit „All Of Us“ die von Margot Fink selbstgedrehte Dokumentation über ihr eigenes Leben. Die Dokumentation wird seither als Lehrmaterial an Schulen eingesetzt. „Ich bin trans, aber das bedeutet nicht, dass ich im falschen Körper geboren wurde“, sagt Margot Fink als Antwort auf die heute immer noch gebräuchliche Formulierung bzw. Annahme in Medien und darüber hinaus alle trans* Menschen würden automatisch ihren Körper ablehnen und eine Transition zu einem der beiden Geschlechter Mann oder Frau anstreben. Die Australierin begann 2018 ihren eigenen YouTube-Kanal. Darauf gibt es bislang erst 3 Videos zu sehen. Aber das heißt nicht, dass Margot Fink nichts zu sagen hat. „Die Realität ist“, so Margot Fink, „viele von uns Menschen passen nicht zu dem Geschlecht, das ihnen bei der Geburt zugewiesen wurde. Einige von uns ändern ihre Körper, einige nicht, einige ändern ihre Namen, andere nicht.“ (Foto: Margot Fink, Videostill)

 

Online

Trans Youth: Die australische trans* Aktivistin, Filmemacherin und Fotografin Margot Fink engagiert sich insbesondere für die Belange der LGBTIQ Jugend in Australien und hat seit 2018 ihren eigenen YouTube-Kanal.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „1/2019 Artefakt …“

 

Ausgabe Nr. 133

Januar 2019