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Mosaik Notizen aus der Promi_welt

 

 

 

 

 

 

Out auf dem Board: Skateboardstar Evelien Bouilliart aus Belgien ist offen lesbisch und steht für mehr Sichtbarkeit und Akzeptanz von Frauen und Lesben in der bis heute männerdominierten Skateboardszene. Homo- und transfeindliche Sponsoren lehnt sie konsequent ab.

 

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Out Board

Evelien Bouilliart

 

Out Evelien Bouilliart (26) aus Belgien gehört zu den besten Skaterinnen Europas und der Welt. Sie skatet seit sie 10, 11 Jahre alt ist. Damals startete sie noch mit den Jungs. Für Mädchen gab es damals noch keine eigenen Wettbewerbe. „Heute fangen mehr Mädchen an zu skaten“, so Evelien Bouilliart „aber der Sport wird immer noch als eine Männerwelt gesehen.“ Seit sie 15 war ist Evelien Bouilliart eine der dominierenden Frauen der internationalen Skaterszene. Sie hatte schon früh Sponsorenverträge und nahm an der Seite ihrer großen Idole erfolgreich bei internationalen Wettbewerben teil, bevor sie selbst zum Idol wurde. Eine Verletzung warf sie jedoch zurück und sie war eine Weile aus der Skateboardszene verschwunden. Jetzt ist sie wieder da und steigt voll ein ins hochkarätige Skateboardgeschehen. Evelien Bouilliart fährt Hoopla Skateboards und trägt Schuhe ihres Sponsors Etnies. Ihre Homebase ist der Rampaffairz Skatepark im belgischen Wevelgem.

 

Kurz nachdem ihre Karriere mit 15 begann, spürte Evelien Bouilliart auch, dass sie lesbisch ist. „Ich wusste, dass einige meiner Idols lesbisch waren“, erzählt Evelien Bouilliart ihre persönliche Geschichte im Oktober 2016 auf der Out For The Win-Website. „Als ich mit ihnen im Amerika rumhang und sie so beobachtete, dachte ich: ‚Gee, vielleicht fühle ich mich auch zu Frauen hingezogen?‘“ Und so kam es dann auch. „Als ich bemerkte, dass ich mich von Mädchen angezogen fühlte und ich dafür offen war, änderte sich mein Style“, so Evelien Bouilliart weiter. „Ich hatte nie kurze Haare, aber nach meinem Coming-out wurde es etwas Tomboy-ischer.“ Das habe Sponsoren in der Folge davon abgehalten, sie in ihren Katalogen und Werbekampagnen aufzunehmen, ist sie überzeugt. Die nahmen lieber „femininer“ aussehende Skateboarderinnen. Es gab für sie Zeiten, wo sie gedacht habe, sie müsse vorgeben heterosexuell zu sein. Sie wolle sich jedoch nicht verstellen. Heute lehnt sie Anti-LGBTIQ-Sponsoren konsequent ab und steht für die Sichtbarkeit von lesbischen Sportlerinnen* in der Skateboardszene. „In der Skateboarszene müssen Frauen immer noch um ihre Identität kämpfen, dass sie sein können, wer sie sind.“ Ihre ganze Geschichte hier

 

Evelien Bouilliart mag Waffeln und Schokolade, so die Mittzwanzigerin auf ihrer Facebookseite. Aber „Skateboarding ist meine Leidenschaft“, sagt sie. „Nur ich, myself und mein Skateboard, versuchend andere zu inspirieren das gleiche zu tun und auf ihre Ziele hinzuarbeiten!“ (Foto: Evelien Bouilliart Facebook-Profilfoto https://de-de.facebook.com/Evelien-Bouilliart-145636915504065)

 

Vom 1. bis 10.2.17 in Deutschland: Das lesbische kanadische Zwillingsduo Tegan And Sara mit seinem aktuellen Album „Love You To Death“. Im Dezember 2016 gründeten sie die Tegan And Sara Foundation, eine Stiftung für die Rechte von LBTQ Frauen und Mädchen.

 

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Out On Tour

Tegan And Sara

 

Love You To Death“ (Warner) kurz auch LY2D ist das neueste Album des kanadischen Indie-Duos Tegan And Sara. Das erschien im Juni 2016. Nach ausgiebiger Tour durch die USA, Kanada und die Welt folgt jetzt ihre Europa-Tour. Im Februar 2017 sind die beiden lesbischen Zwillingsschwestern Tegan und Sara Quin u. a. auch in Deutschland. Am 1. in Berlin, am 3. in München, am 9. in Köln und am 10.2.17 in Hamburg. Letzteres Konzert ist bereits ausverkauft.

 

Im Dezember 2016 gaben die beiden lesbischen Zwillingsschwestern Tegan und Sara Quin die Gründung ihrer Stiftung „Tegan and Sara Foundation“ bekannt (www.teganandsarafoundation.org). Die Stiftung steht für den Kampf für wirtschaftliche Gerechtigkeit, Gesundheit und Repräsentanz von LBTQ Mädchen und Frauen. Tegan And Sara engagieren sich mit und außerhalb ihrer Musik seit vielen Jahren gegen Sexismus, Homo- und Transfeindlichkeit in der Musikindustrie und darüber hinaus. Ihr Engagement sei auch immer eng verbunden gewesen mit den persönlichen Diskriminierungs-Geschichten, die sie von ihren LGBTQ-Fans erzählt bekommen. Das haben sie dazu inspiriert ihren öffentlichen Status zu nutzen und die Kämpfe und Probleme der LGBTQ öffentlich zu thematisieren und die Stiftung zu gründen, so Tegan und Sara Ende 2016 in einem offen Brief auf ihrer Website. „LGBTQ Frauen sind überdurchschnittlich von Armut, Gesundheitsproblemen und Ungleichbehandlung betroffen. LGBTQ Frauen of Color, besonders transgender Frauen erfahren dies in härterem Maße aufgrund von Rassismus und Transfeindlichkeit“, so Tegan And Sara. „Wir werden die Arbeit anderer Organisationen, die für LGBTQ- und Frauenrechte … kämpfen unterstützen. Wir werden gegen die repressive Legislation der beginnenden Tr ump-Regierung kämpfen. Zusammen können wir etwas bewirken. Macht mit.“

 

weird-Interview mit Tegan And Sara s. Archiv Ausgabe Nr. 28 Februar 2010

Filmdebut: Das lesbische schwedische Model Erika Linder hat in dem aktuellen lesbischen kanadischen Erotikdrama „Below Her Mouth“ (Elevation Pictures) ihr Debut als Schauspielerin. Der Film wurde von einem Frauenteam umgesetzt.

 

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Below Her Mouth

Erika Linder

 

Das lesbische schwedische Model Erika Linder (26) war 2011 die erste Frau im Modebusiness, die als männliches* Model Männermode präsentierte. 2016 beendete sie das nun, weil man sie am Ende auch als den Mann, den sie beim Modeln darstellte, angesehen haben und sie u. a. auch mit männlichem Pronomen ansprach. „Aber am Ende des Tages bin ich ein Mädchen, richtig? Ich will kein Typ sein“, so Erika Linder in einem Interview im Sommer 2016. Erika Linder suchte daraufhin die Veränderung und wechselte zum Schauspiel. Ihr erster Film ist der (fast) ausschließlich von Frauen umgesetzte lesbische Spielfilm „Below Her Mouth“ (Elevation Pictures) von der kanadischen Regisseurin, Schauspielerin und Produzentin April Mullen. Das Drehbuch ist von Stephanie Fabrizi. Neben Erika Linder spielt Natalie Krill die zweite Hauptrolle. Das Erotikdrama handelt von der leidenschaftlichen Liebesaffäre von der frisch getrennten lesbischen Dachdeckerin Dallas (Erika Linder) und Modejournalistin Jasmine, die mit ihrem Verlobten zusammenlebt. Als sich die beiden eines Abends über den Weg laufen, ist Dallas direkt angetan. Jasmine reagiert zunächst abweisend, doch Dallas geht ihr fortan nicht mehr aus dem Kopf, und so erliegt sie schließlich ihren anhaltenden Avancen und die beiden beginnen eine Wochenendverhältnis. Jasmine muss sich jedoch schon bald zwischen einem geordneten Leben mit Ehemann und einem neuen Leben mit der unkonventionellen Dallas entscheiden. Und auch für Dallas ist plötzlich alles neu. Der Film hatte im September 2016 Premiere beim Filmfestival in Toronto und kommt am 10.2.17 in Kanada in die Kinos. Offizieller Kinostart in Deutschland ist am 13.4.17. „Wir wollten die aufrichtige Sicht einer Frau in Bezug auf Intimität, Ehrlichkeit, Lust, Sex, Liebe und Dinge, die sie antörnen, zeigen.“, erklärt Regisseurin April Mullen in einem Interview dazu, warum ihr Filmteam (fast) ausschließlich aus Frauen besteht. Es sei mehr als nur ein Coming-out-Film, es sein eine Liebesgeschichte.

Ausgabe Nr. 112

Februar 2017

Neues Buch: Die queere US-Autorin Roxane Gay veröffentlichte Anfang Januar 2017 ihr neues Buch „Difficult Women“ mit 21 Kurzgeschichten über verschiedene Frauen und ihre Schicksale in einer rassistischen, patriarchalen und gewaltvollen Gesellschaft.

 

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Difficult Women

Roxane Gay

 

Die queere, feministische US-Autorin Roxane Gay (32) wurde 2014 durch ihre Essaysammlung „Bad Feminist“ bekannt. Am 3. Januar 2017 veröffentlichte sie ihr neues fünftes Buch „Difficult Women“ (Corsair, Original in englischer Sprache). Veröffentlich werden erstmals 21 ihrer Kurzgeschichten. Darin gibt Roxane Gay von der Gesellschaft als unbequem und „schwierig“ („difficult“) empfundene Frauen eine Stimme. Diese Frauen haben verschiedene Schicksale und Lebenshintergründe und versuchen in einer rassistischen, patriarchalen und gewaltvollen Gesellschaft zu (über)leben. Neben u. a. Tod sowie sexualisierter und psychischer Gewalt in ihrem Leben gibt es aber auch immer wieder hoffnungsvolle Momente für die Protagonistinnen*. Roxane Gay war mit „Black Panther - World Of Wakanda“ 2016 die erste Schwarze Frau, die für Marvel schreibt. Sie hat mit ihrem Comic die bis dahin im Allgemeinen wenig diversen Marvel-Comics mit ihren lesbischen, queeren, feministischen, Schwarzen Charakteren revolutioniert. Im Januar 2017 zog Roxane Gay ihr neuestes Buch „How To Be Heard“, das am 1.3.18 erscheinen soll, vom Verlag Simon & Schuster zurück, weil dieser einen hohen Deal mit einem faschistischen Autor ausgehandelt hat. (Foto: J ay Gra biec)

 

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