Mitte         Gesellschaft und Kultur

 

 

 

 

 

Wirtschaftsweiber

Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte

 

Wirtschaftsweiber, so nennt sich der Verein Netzwerk lesbischer Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Knapp 200 lesbische Frauen im Alter von 27 bis 64 vernetzen sich hier bundesweit. „In Nordrhein-Westfalen sind wir mit über 40 Mitfrauen die stärkste der insgesamt neun Regionalgruppen. Das aber sehr geballt im Köln/Düsseldorfer Raum. Für Bielefeld hätten wir also noch viel Platz“, lacht Sina Vogt, Pressesprecherin der Wirtschaftsweiber Regionalgruppe NRW im Gespräch mit weird. Denn obwohl Bielefeld und OWL eine wirtschafts- und lesbenstarke Region in NRW darstellen, können die Wirtschaftsweiber derzeit keine Mitglieder aus Bielefeld oder Umgebung verzeichnen. Wie gesagt, da gibt es also noch viel Potenzial – auf beiden Seiten. Die Regionalgruppe NRW der Wirtschaftsweiber besteht seit 2004. Einmal im Monat findet ein offener Stammtisch in Köln statt. Der Face-to-Face-Austausch sei von Zeit zu Zeit wichtig, so Sina Vogt. Sollten sich in Bielefeld und OWL eine Reihe von neuen Mitfrauen finden, dann ist grundsätzlich natürlich auch ein zusätzlicher Stammtisch in unserer Region denkbar. „Wenn ich mir vorstelle, da sind fünf Frauen aus Bielefeld, die sagen: ‚Ich würde den Verein gerne mal kennen lernen’, und es kommen drei, vier Frauen aus der Kölner Region für einen Abend nach Bielefeld angereist, die Idee ist natürlich bezaubernd“, so Sina Vogt. Alle interessierten Frauen, aus welchem Teil NRWs und Deutschlands auch immer, können unabhängig von Treffen und Veranstaltungen generell jederzeit einen ersten Kontakt per E-Mail über die Website aufnehmen und pflegen.

 

Der Verein Wirtschaftsweiber e.V. wurde 1999 in München gegründet. Er bildet in Deutschland das lesbische Pendant zum schwulen Völklinger Kreis. Seit über zehn Jahren nehmen lesbische Frauen der Wirtschaftswelt so vernetzt gesellschaftlichen und politischen Einfluss, sind Ansprechpartnerinnen für Politik und Wirtschaft. Ziel der Wirtschaftsweiber ist neben dem Sichtbarmachen auch die gegenseitige berufliche, persönliche und wirtschaftliche Förderung. Dabei geht es u. a. darum lesbische Identität zu stärken. Und dazu zählt neben dem gemeinsamen Engagement auch das gemeinsame Feiern. „Wirtschaftsweib kann jede Lesbe werden“, so Sina Vogt. Dazu zählen Unternehmerinnen, Selbständige mit und ohne Angestellte, Fach- und Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft und Ministerien. „Gar kein Kriterium ist die Frage, wie out man am Arbeitsplatz ist“, betont Vogt. „Coming-out am Arbeitsplatz ist ein Dauerthema bei den Interessentinnen, die zu uns kommen. Natürlich würden die Wirtschaftsweiber nicht funktionieren, wenn wir alle ‚in the closet’ wären, aber wir möchten auch für die Frauen nach außen sichtbar sein, die sich selbst nicht zeigen wollen. Wir wollen Möglichkeiten schaffen, dass ein Coming-out für alle möglich ist. Es ist jedoch real, dass manche Ängste auch zu Recht bestehen.“

 

Weibliche Führungskräfte sind in Deutschland selten, lesbische um so seltener. Besonders hier gibt es eine große Dunkelziffer. „Es gibt sehr wenige Studien zur Situation von Lesben am Arbeitsplatz“, bedauert Sina Vogt. Nur zwei Prozent der deutschen Vorstandsposten sind überhaupt mit Frauen besetzt. Viel diskutiert wird daher auch in Kreisen der Wirtschaftsweiber die Forderung nach einer Frauenquote. „Das ist eine Diskussion, die wir sehr stark führen“, so Vogt. „Wir haben nicht eine Vereinsmeinung dazu, aber wir wollen natürlich die Karrieremöglichkeit für Lesben und weitergefasst auch für Frauen stärken und stehen dem zurzeit wohlwollend gegenüber. Was wir sehen ist, dass sich da was bewegt, wo Vorgaben gegeben und nicht good will-Erklärungen gemacht werden. Das ist einfach eine Erfahrung von 30 Jahren Frauenbewegung und schwul-lesbischer Politik.“ (Text: Christine Stonat. Foto: © Tina Stotz)

 

Online: www.wirtschaftsweiber.de

 

 

 

Hey, Bielefeld!

Bielefelder Weltmeister_innen von den Gay Games 2010 zurück. Ein Bericht von Gabriele Landthaler

 

Vom 31. Juli bis 7. August 2010 fanden die offiziellen schwul-lesbischen Weltmeisterschaften, die größte Breitensportveranstaltung der Welt, die Gay Games in Köln statt. Die Gay Games sind eine polysportive Veranstaltung ohne Beschränkungen für Teilnehmer_innen bezüglich Geschlecht, sexueller Orientierung, Qualifikation, Alter etc., die seit 1982 alle vier Jahre stattfindet. Nach dem sich Köln schon im ersten Wahlkampf um den Austragungsort gegen Paris und Johannesburg durchsetzen konnte, darf es sich nun nach Vancouver, New York, Amsterdam, Sydney, Chicago und zweimal San Francisco in die Riege der Veranstaltungsorte einreihen.

 

„Be part of it“ – „sei dabei“ war das Motto. Und auch sie waren dabei: Unter den insgesamt über 10.000 Teilnehmer_innen in 35 Sportarten und zahlreichen prominenten Unterstützer_innen waren auch 11 Sportler_innen aus Bielefeld und Umgebung. Diese gingen unter der Schirmherrschaft des schwul-lesbischen Sportvereins Anstoß Warminia Bielefeld e.V. an den Start. Mit insgesamt 13 Medaillen (4 Gold, 2 Silber, 7 Bronze) konnte der Verein 2010 das bislang beste Ergebnis seiner 16-jährigen Vereinsgeschichte erzielen. Die Tanzsportabteilung der Warminia räumte im Ballsaal des Maritim Hotels an der Deutzer Brücke dabei besonders ab: Stefan Schlattmeier und Peter Becker (2. Foto von oben) setzten sich in der Seniorenklasse souverän gegen die internationale Konkurrenz durch und errangen den Weltmeistertitel. Nur wenige Tage später konnten sie den Vizeweltmeistertitel in der Aktivenklasse hinzufügen. Zwei weitere Bronzemedaillen im Tanzen errangen Kirsten Hausmann und Anke Minga in der Latein- und in der Standardsektion (Foto oben 1. v. l. u. 1. v. r.)

 

Auch bei den Leichtathlet_innen im an jedem Wettkampftag gut besuchten NetCologne-Stadion wurden Medaillen für Bielefeld gewonnen. Gabriele Landthaler siegte im Speerwurf, startete als einzige ihrer Altersklasse in den Disziplinen Dreisprung und Siebenkampf, holte Silber im Kugelstoßen und Bronze im Diskuswurf. Ebenfalls Bronzemedaillen errangen Katja Bubam im Kugelstoßen und im Speerwerfen sowie Pascal Cziborra über 110 m Hürden. Im Tischtennis sicherte sich Olaf Petz mit seiner Partnerin Kati Feddeler im Mixed ebenfalls die Bronzemedaille. Weitere Warminia-Sportler_innen starteten im Golf sowie im Badminton und im Straßenlauf. Das Bielefelder Team fiel dabei mit seinen blau-weißen Shirts überall auf. So wurde Gabriele auf dem Straßenfest am Kölner Neumarkt von einem Mitglied des Teams Sydney mit den Worten angesprochen: „Hey, Bielefeld, that’s the town that does not exist!“ Verschwörungstheorien verbreiten sich also weltweit … dem Internet sei Dank.

 

In einer stimmungsvollen Eröffnungsfeier im Rhein-Energie Stadion, die der der Olympischen Spiele mit Einmarsch der Athlet_innen und einem kulturellen Rahmenprogramm nachempfunden war, stellte Taylor Dayne („Tell It To My Heart“) die Hymne der diesjährigen Gay Games „Facing A Miracle“ vor. Der Eid der Athlet_innen, der mit den Worten „… in these Games, I have no rivals, just comrades in unity.“ („… bei diesen Spielen habe ich keine Rivalen, nur Kameraden in Einigkeit.“) endet und sich in der Stimmung der Wettkämpfe wieder fand, wurde vom australischen Olympiasieger im Turmspringen 2008, Matthew Mitcham, gesprochen. Am darauf folgenden Tag begannen die sportlichen Wettkämpfe, die vom Bodybuilding über Eiskunstlaufen bis zum Triathlon für jede(n) Sportbegeisterte(n) etwas bereit hielten. Viele Sportler_innen hatten dementsprechend auch für mehrere Disziplinen innerhalb einer Sportart oder für mehrere Sportarten gemeldet. Das weitgehend schöne Wetter beflügelte die Aktiven.

 

Und wie das Wetter war auch die sportliche Stimmung in Köln freundlich und fair. In der Leichtathletik wurde von den Kampfrichtern des Landesverbandes Nordrhein anerkannt, dass „die Letzten oft mehr Beifall bekommen als die Gewinner“, ein Umstand, der sehr positiv auffiel. Auch die Stimmung in der Stadt war sehr positiv. In den Geschäften und in der U-Bahn wurden Teilnehmer_innen nach ihrem Herkunftsland und ihrer Sportart gefragt. Viele Menschen zeigten sich darüber hinaus an den Sportwettkämpfen und an den abwechslungsreichen Bühnenshows interessiert: „Und wo is’ dat dann? Kann man da auch kucken kommen?“ Sicher dat! So wurde das kulturelle Rahmenprogramm aus Stadtführungen, Chor- und Bandfestival etc. sowie die Straßenfeste (Gay Games Villages), die sich mitten durch die Stadt, vom Rudolfplatz über die Schaafenstraße bis zum Neumarkt erstreckten, von den Teilnehmer_innen als auch von der Stadtbevölkerung rege besucht. Der Kölner Express berichtete täglich sowohl in seiner Print- als auch in der Internetausgabe.

 

Für lesbische Besucherinnen gab es ein besonderes Highlight: der Woman Place auf dem Neumarkt. SpecialGuest war Bridget McManus (lesbische Komikerin und TV-Moderatorin aus L.A.), welche von einem Kamerateam begleitet, durch die Stadt zog, Passanten befragte, Events besuchte und abends via Livestream vom Neumarkt über die zahlreichen Ereignissen der Wettkämpfe und besonderen Aktionen berichtete.

 

Am Samstag, den 7.8.2010, endeten die VIII. Gay Games in Köln mit einer Feier am Tanzbrunnen. (Fotos: Gabriele Landthaler)

 

Mehr zu den Gay Games 2010 s. Archiv Ausgabe Nr. 33 Juli 2010

 

 

 

Ein geliehenes Leben

20 Jahre Bielefelder Frauentheatergruppe Koralle Blau

 

Die Bielefelder Frauentheatergruppe Koralle Blau und bringt engagiertes, gesellschafts- wie sozialkritisches Off-Theater von Frauen über Frauen auf die Bühne. Die fünfköpfige freie Amateurtheatergruppe mit Inge Hoppe, Ulrike Jeusfeld, Erika Sahrhage und Ruth Tischler besteht in dieser Zusammensetzung bereits seit 1996. Koralle Blau selbst gibt es seit 1990. „Ein geliehenes Leben“ ist die insgesamt sechste Produktion, die unter der Leitung von Michaela Sauerwald pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Ensembles im September 2010 seine Premiere feiert. Am 3. und 4.9.10 wird das Stück Bielefelder Theaterhaus Feilenstraße um jeweils 20.30 Uhr uraufgeführt. „Ich habe festgestellt, dass sich ganz in der Nähe des Lebens, in dem man zufällig gelandet ist, ein anderes befindet, das man genauso gut hätte führen können.” Dieser Satz aus der Feder der Schriftstellerin Margriet de Moor ist Ausgangspunkt für das Stück „Ein geliehenes Leben“, die Geschichte der 48-jährigen, unverheirateten Lektorin Helga Kampinski. Als sie in das Leben der Künstlerin Juliane Höpfner tritt, in dem sie deren Wohnung bezieht und sich ihren Werken annähert, beginnt ein Spiel zwischen Realität und Schöpfung, zwischen verpassten Möglichkeiten und Hochstapelei. „Das neue Theaterstück der Theatergruppe Koralle Blau kreist um weibliche Identitäten, es zieht die Zuschauer in ein Leben auf der Flucht vor der Festlegung – ein geliehenes Leben …“, so die Theaterfrauen über ihre neueste Produktion.

 

Online: www.koralle-blau.de

 

 

 

Weitere Notizen:

 

Der Bielefelder Lesbenchor Just Different erfreut uns Anfang Oktober 2010 mit einem neuem Programm. Das heißt „Ladies first! Frauen der Welt in Text und Ton“. „Wir stellen verschiedene Frauen aus verschiedenen Ländern vor und widmen ihnen unsere Lieder, um sie damit zu ehren“, so Chormitglied Carola zu ihrem diesjährigen roten Faden, der durch die Konzertshow führen wird. Als Gast des Abends wurde die Autorinnengruppe Seitenweise eingeladen. Neue Schmiede, Bielefeld, 20 h, 2.10.10

Mehr zu Just Different s. Archiv Ausgabe Nr. 13 November 2008

 

Die Bielefelder Frauenvereine Wildwasser (s. Archiv Ausgabe Nr. 23 September 2009) und BellZett (s. Archiv Ausgabe Nr. 25 November 2009) feiern im September 2010 einmal mehr mit uns Bielefelder Frauen und Lesben. Am 5.9.10 begeht zunächst das BellZett in seinen Räumen in der Sudbrackstraße von 11 bis 18 Uhr einen Tag der offenen Tür. U. a. mit dem Vortrag „Frauen und Finanzen - vom gespannten Verhältnis zu einer spannenden Beziehung“ (14-16 h).

 

Am 11.9.10 veranstaltet der räumlich benachbarte Verein Wildwasser Bielefeld zunächst seine Innenstadtaktion „Sexualisierte Gewalt nicht wieder unter den Teppich kehren“. Dazu gibt es von 11 bis 18 Uhr einen Stand Nähe Spindelbrunnen und eine „Teppichperformance“ an verschiedenen öffentlichen Orten.

 

Am 24.9.10 schließlich lädt Wildwasser dann zu seinem alljährlichen Benefizfest in den Falkendom. Liveact in diesem Jahr ist die offen lesbische in Berlin lebende Musikerin Lyndsey Cockwell aus London (Foto). Anschließend gibt es auch in diesem Jahr eine Frauenparty. Diesmal mit den DJanes The Ninette und Jango Pango.

 

Am 19.9.10 initiieren beide Vereine, Wildwasser und BellZett, zudem gemeinsam mit dem Falkendom und der Galerie MischMasch das 1. Stadtteilfest rund um die Sudbrackstraße/Ecke Mellerstraße. Auf dem Programm von 11 bis 17 Uhr stehen ein Flohmarkt, Livemusik, ein Kickerturnier u.v.a.

 

Vom 4. bis 18.9.10 findet das Internationale Frauenfestival 2010 in Skala Eressos auf Lesbos/Griechenland statt. Das Lesbenfestival feiert 2010 sein 10-jähriges Jubiläum. www.womensfestival.eu Mehr s. Archiv Ausgabe Nr. 34 August 2010

 

Der junge Literaturpreis für Lesben und Schwule JULIT :))) ruft zum Wettbewerb 2011 auf. Teilnehmen können junge Autor_innen bis 25 Jahre. Die Jury wünscht sich für die kommende Ausschreibung neben einem gehobenen Anspruch ausdrücklich auch mehr Beteiligung junger Lesben, so die Initiatoren der Frank Hichert Stiftung. Einsendeschluss ist der 31.12.10. Thema und mehr auf www.julit-preis.de.

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weird

20 Jahre Koralle Blau - die sechste Inszenierung der Bielefelder Frauentheatergruppe feiert im September 2010 Premiere: „Ein geliehenes Leben, Theatergruppe Koralle Blau, Theaterhaus Feilenstraße, Bielefeld, 20.30 h, 3.+4.9.

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Gay Games 2010 in Köln: Mit insgesamt 13 Medaillen konnten die lesbischen und schwulen Bielefelder Athlet_innen das bislang beste Ergebnis für den schwul-lesbischen Sportverein Warminia Bielefeld erzielen.

Ausgabe Nr. 35

September 2010

International besetzt, die Speerwurfkonkurrenz der Damen: Australien, Frankreich, USA, Sri Lanka und Deutschland. Gabriele Landthaler und Katja Bubam (vordere Reihe 2. u. 3. v. l.) holten den 1. und 3. Platz nach Bielefeld.

Ertanzten sich Gay Games Gold: Stefan Schlattmeier und Peter Becker aus Bielefeld (Foto Mitte).

Bronze im Diskus: Gabriele Landthaler aus Halle/Westf. startete erfolgreich für Warminia Bielefeld. U. a. siegte sie im Speerwerfen.

Wirtschaftsweiber: lesbische Fach- und Führungskräfte und Interessentinnen bei einer der Veranstaltungen des bundesweiten Netzwerkes Wirtschaftsweiber e.V. Trotz Wirtschaftsstärke der Region OWL wartet die Regionalgruppe NRW noch auf erste Bielefelder Mitfrauen.

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Ausgabe Nr. 35

September 2010

Wildwasser Bielefeld Benefiz: Als Liveact zu Gast die offen lesbische Singer/Songwriterin und Gitarristin Lyndsey Cockwell.

 

 

Lyndsey Cockwell featured auf weirds YouTube Kanal s. Upload + Playlist „9/2010 Artefakt …“

 

 

 

 

Update 25.9.10: Lyndsey Cockwell‘s Konzert im weird today Feature.

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