Mitte         Gesellschaft und Kultur

 

 

 

 

 

Gleichberechtigung ist keine Utopie

Internationaler Tag der Frau 2009

 

Am 8.3. ist Weltfrauentag. Seit 1921 gehen an diesem Tag überall auf der ganzen Welt Frauen auf die Straße, organisieren Veranstaltungen und Demonstrationen, um für ein unabhängiges, selbstbestimmtes Leben frei von Ausbeutung, Diskriminierung, Gewalt und Kriegen einzustehen und für ihre Rechte zu kämpfen. Bereits seit Mitte des 19. Jahrhunderts begannen sich Arbeiterinnen gegen unmenschliche Arbeitsbedingungen aufzulehnen, Anfang des 20. Jahrhunderts ging es zunehmend um ein Frauenwahlrecht und gleichen Lohn. 23 % weniger Lohn für deutsche Frauen 2008. Damit ist Deutschland bis heute weit hinten in Europa. Von Gleichstellung kann noch lange keine Rede sein. Die luxemburgische EU-Kommissarin Viviane Reding sprach sich 2008 dennoch für eine Abschaffung des Internationalen Frauentags aus. Ihr Argument: „Solange wir einen Frauentag feiern müssen, bedeutet das, dass wir keine Gleichberechtigung haben.“ Eben. Da die völlige Gleichberechtigung in Europa und der Welt momentan eher in weiter Ferne scheint, behalten wir den Weltfrauentag besser bei.

 

 

Veranstaltungen zum Weltfrauentag 2009:

 

 

_Internationales Frauenfrühstück

Bürgerzentrum Remise, Halle, 9.30-11.30 h, 3.3.

 

_6. Frauenfilmtage Bielefeld

Cinemaxx, Bielefeld, 20 h, 5.-11.3.

Mehr s. unten!

 

_Lila Salon: mit Nessi Tausendschön (20 h)

Kulturwerkstatt, Paderborn, 17.30 h, 5.3.

 

_Simone Solga, politisches Kabarett

Neue Schmiede, Bielefeld, 20 h, 6.3.

 

_What you see is what you get, Alternative, Pop, Elektro, Ska, Reggae, 60‘s Soul & curious stuff, Party mit DJ see it, nur für Frauen

Underground, Bielefeld, 22 h, 6.3.

 

_„Film ab“ Frauenfilmfest Halle, Frauenfilmnacht zum Weltfrauentag mit „Antonias Welt“ und „Calendar Girls“, nur für Frauen, Bürgerzentrum Remise, Halle, 19.30 h, 7.3.

 

_Große Frauenparty, mit den Lästerlotten (Kabarett-Benefiz) und DJ Kirsten

Lagerhalle, Osnabrück, 20 h, 7.3.

 

_The New Saturday Nightlife, nur für Frauen

Underground, Bielefeld, 22 h, 7.3.

 

_Black Pearl, Frauenparty zum Weltfrauentag, Funk, Soul, HipHop mit DJane Eva Queer

Triptychon, Münster, 22 h, 7.3.

 

_Dagmar Schönleber & Katinka Buddenkotte, Kabarett

Zweischlingen, Bielefeld, 21 h, 7.3.

 

_Von Frau zu Frau, Markt für gut erhaltene Kleidungsstücke und Accessoires von Frauen für Frauen

FZZ Stieghorst, Bielefeld, 14.30-17.30 h, 8.3.

 

_Ich bin mehr wert, Diskussionsforum und Themen-Café des DGB Bielefeld zum Weltfrauentag, Musik: Druschba

Haus der Kirche (Markgrafenstr. 7), Bielefeld, 17 h, 8.3.

 

_Frauenfrühstück International, mit dem Bielefelder Frauentheaterclownduo Supabella

Altes Amtsgericht, Lübbecke, 10-12.30 h, 8.3.

 

 

 

 

Lebenswelten sichtbar machen

6. Frauenfilmtage Bielefeld „FrauenWelten“

 

Um den Internationalen Tag der Frau am 8.3. über das Medium Film Frauen, Männern und Schüler_innen ins Bewusstsein zu rufen, fanden sich 2004 erstmals eine Handvoll Frauen zusammen und initiierten die Frauenfilmtage in Bielefeld. Seit zwei Jahren haben sich die Veranstalterinnen nun als Städtegruppe der Frauenrechtsorganisation Terre des Femmes organisiert, um die Veranstaltung auf diese Weise zu verankern. Bereits zum sechsten Mal findet das kleine Festival in diesem Jahr vom 5.-11.3.09 statt.

 

Die Frauenfilmtage Bielefeld tragen von Beginn an den Untertitel „FrauenWelten“. „Ziel ist es“, so Julia Bader, einer der sechs Organisatorinnen, „eine Sichtbarkeit zu schaffen und verschiedene Lebensverhältnisse, Lebensbedingungen, Lebenswelten von Frauen und Mädchen abzubilden.“ Dabei setzen die Bielefelderinnen  in jedem Jahr stilsicher auf einen bunten Mix von Genres, Ländern und Inhalten ausgewählter Programmkinofilme. Nicht zu letzt spiegelt sich in dem ausgesuchten Programm der Frauenfilmtage Bielefeld am Ende immer auch das unterschiedliche Alter und die ganz unterschiedlichen kulturellen Hintergründe der sechs Frauen im Alter von 27 bis 63 Jahren wider. Die diesjährigen Filme von männlichen wie weiblichen Regisseurinnen aus fünf Ländern behandeln die Themen Mädchenfreundschaft, Migration, die Revolutionärin Olga Benario, Abtreibung in Rumänien, die (Frauen)Morde an der Grenze von Mexiko und den USA sowie die Verlierer und Gewinner unserer freien Welt. Sie sind mal heiter, mal traurig, mal intensiv und aufwühlend, mal schräg.

 

Der lesbische Aspekt kommt in diesem Jahr mit dem jungen Punkstreifen „Itty Bitty Titty Committee“ (USA, 2007) zum Tragen und am Rande auch in dem mehrfach ausgezeichneten türkischen Film „Zwei Mädchen aus Istanbul“. Insgesamt werden 5 Spielfilme und 2 Dokumentarfilme an 7 Tagen gezeigt. Das Bielefelder Frauenfilmfestival Ein kleines Indiefestival mit Programmkinofilmen. Julia Bader, 27, ist seit gut zwei Jahren im Team. Sie ist die jüngste und zugleich die einzige lesbische Frau in der Riege. Gerade hat die Bielefelder Medienpädagogikstudentin ihre Diplom-Arbeit zum Thema „The L Word“ abgeschlossen. Sie hat eine große Leidenschaft für Filme, wie sie sagt, und sich nicht nur an der Uni mit Filmtheorie und Genderthematik befasst, sondern auch eigene Filme gemacht, wie z. B. den Spielfilm „Superhelden“ (2006) und einige Kurzfilme. Ihr neuester Kurzfilm wartet 2009 auf seine Kinopremiere.

 

Zur Eröffnung der 6. Frauenfilmtage am 5.3., 20 Uhr, gibt es erstmals einen Sektempfang mit Livemusik des Bielefelder One-Woman-Projektes Stockholm. Am Internationalen Tag der Frau, am Sonntag, den 8.3.09 gibt es zudem um 11 Uhr eine Matinee mit vier geladenen weiblichen Gästen, die im Anschluss an die Filmvorstellung zu einer Diskussionsrunde anwesend sein werden. Es gibt darüber hinaus ein Buffet und musikalische Begleitung des Duos Erdbeertofu. Gezeigt wird der britisch-europäische Film „It‘s A Free World“. (Text: Christine Stonat)

 

 

6. Bielefelder Frauenfilmtage 5.-11.3.09

 

 

5.3.: „Zwei Mädchen aus Istanbul“ - Türkei 2005 (20 h + Schulvorstellung 10.30 h)

6.3.: „Olga Benario - Ein Leben für die Revolution“ - Doku Deutschland 2004 (17.30 h)

7.3.: „Itty Bitty Titty Committee“ - USA 2007 (17.30 h)

8.3.: „It‘s A Free World“ - GB, I, D, E, Pl 2007 (11 h) + „4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage“ (20 h)

9.3.: „Bordertown“ - USA/GB 2006 (20 h)

10.3.: „Draußen bleiben“ - Deutschland 2008 (20 h)

11.3.: „4 Monate, 3 Wochen, 2 Tage“ - Rumänien 2007 (20 h)

 

 

Online: www.frauenfilmtage.de.vu

 

 

 

 

Power on

1. Bielefelder Antidiskriminierungswoche

 

Im März findet mit dem Internationalen Antirassismustag einer weiterer wichtiger UN-Gedenktag neben dem Weltfrauentag statt. 1966 wurde der 21.3. von den Vereinten Nationen zum Internationalen Tag für die Beseitigung der Rassendiskriminierung erklärt. Vorausgegangen war eine friedlich geplante Großdemonstration am 21.3.1960 gegen die damals geltenden Apartheidgesetze in Südafrika, die jäh mit 250 Toten und Verletzten von der Polizei beendet wurde.

 

Der Internationale Antirassismustag ist auch Anlass für das Stattfinden der 1. Bielefelder Antidiskriminierungswoche. Initiator ist das Internationale Begegnungszentrum Bielefelds (IBZ) gemeinsam mit dem Mädchentreff Bielefeld e.V. mit Unterstützung von Connact, der Initiative für geschlechtersensible Bildung, dem Bielefelder Amt für Integration und interkulturelle Angelegenheiten und weiteren Kooperationspartner_innen darunter u. a. das Feministische Referat der Uni Bielefeld. Unter dem Motto „Power on“ wird es vom 14. bis zum 21.3.09 im IBZ, Mädchentreff, Welthaus, in der Bürgerwache Siegfriedplatz, in der Fachhochschule für Sozialwesen und in der Bielefelder Innenstadt Vorträge, Lesungen, Filme, Workshops und Infostände geben. Die Veranstaltung endet am 21.3. mit einer Konferenz anlässlich des Antirassismustages und einer großen interkulturellen Party im IBZ.

 

Ziel der 1. Bielefelder Antidiskriminierungswoche ist eine intensive öffentliche Auseinandersetzung mit der Thematik zu anzuregen. Die Veranstaltungen sollen die verschiedenen Formen der Diskriminierung von Ableismus (wegen Behinderung und Krankheit) bis Adultismus (Erwachsene vor allem gegenüber Kindern und Jugendlichen aufgrund ihres (zu) Jung seins), ihre enge Verwobenheit untereinander, ihre alltägliche Gegenwärtigkeit und ihre Auswirkungen sichtbar machen, Handlungsmöglichkeiten sowie Zukunftsperspektiven aufzeigen. Im Fokus stehen besonders Frauen und Mädchen. Auch die teilnehmenden Referentinnen sind weiblich.

 

Um die Mehrfachdiskriminierung lesbischer Frauen mit Migrationshintergrund geht es bei der Veranstaltung „Eine Minderheit innerhalb einer Minderheit“ am 18.3. um 19 Uhr im Welthaus Bielefeld. Die lesbische Afrodeutsche Lisa Thaler (27) von der Berliner Organisation LesMigras für lesbische Migrantinnen und Schwarze Lesben (Interview siehe unten) wird eine mehrdimensionale Betrachtung auf die verschiedenen Diskriminierungen Rassismus, Sexismus, Homo- und Transphobie vornehmen. Dabei geht es darum, die Verstrickung von Lesbisch sein, of Color sein, Frau sein bzw. Trans sein zu veranschaulichen. Im Anschluss an den Vortrag wird um 21 Uhr zu diesem Thema der turbulente lesbische Film „Alles wird gut“ (D, 1998) von Angelina Maccarone und Fatima El-Tayeb gezeigt. (Text und Interview: Christine Stonat, Foto: Sapna Richter)

 

 

 

Homophobie und Mehrfachdiskriminierung lesbischer Frauen

 

weird-Interview mit Lisa Thaler, LesMigras

 

 

weird: Du referierst bei der 1. Bielefelder Antidiskriminierungswoche zum Thema Homophobie unter dem Aspekt der Mehrfachdiskriminierung. Wie wird dein Vortrag „Eine Minderheit innerhalb einer Minderheit“ anlegt sein?

 

Lisa Thaler: Man kann sich dem Thema Homophobie auf ganz verschiedenen Ebenen nähern. Ich weiß nicht, ob es in Bielefeld auch gerade aktuell ist, aber in Berlin ist es sehr verbreitet, dass Organisationen, Umfragen, Statistiken versuchen zu belegen, dass Homophobie kulturellen Hintergrund hat, sprich, dass Migrant_innen homophober sind als deutsche Leute. Das ist zurzeit ein ganz großer Knackpunkt in der Diskriminierungsarbeit, in wieweit Homophobie und Werte und Normen, kulturell verankert sind. Darauf möchte ich in der Veranstaltung auf jeden Fall eingehen und gucken, wo ist eigentlich die Kultur in Homophobie. Als anderen Punkt möchte ich einfach noch mal die Basis klar machen, nämlich, dass Lesbisch sein und einen Migrationshintergrund zu haben oder nicht weiß zu sein mehr ist als NUR Homophobie ausgesetzt zu werden und NUR Rassismus ausgesetzt zu werden. Sondern es ist die Kombination aus Homophobie und Rassismus.

 

 

weird: In wieweit werden damit auch andere Themen der Woche berührt?

 

Lisa Thaler: Das Eingangsreferat wird Maisha Eggers halten, die viel zum Thema Interdependenzen macht und die Verknüpfung herstellt zwischen den einzelnen Fokussierungen an den verschiedenen Tagen wie Homophobie, Sexismus, Rassismus etc. Nichts anderes machen wir von LesMigraS auch. Wir betrachten nicht die einzelnen Diskriminierungsmerkmale für sich, sondern stellen ganz klar, diese Interdependenzen, diese Verbindungen her.

 

 

weird: LesMigraS ist eine Berliner Organisation. Wie kam es zu der Einladung nach Bielefeld?

 

Lisa Thaler: Wir wurden angesprochen. Ich glaube, wir sind so ziemlich die einzige selbständige Organisation lesbischer Migrantinnen und People Of Color. Wir machen sehr viel zum Thema Mehrfachdiskriminierung. Wir haben einige Broschüren, einige Bücher und auch Filme herausgebracht. Ich denke, wir sind in Deutschland als recht großer Verein relativ bekannt. Unser Wirkungsschwerpunkt ist Berlin, aber wir kommen natürlich auch gerne nach Bielefeld.

 

 

weird: Wie lange gibt es LesMigraS?

 

Lisa Thaler: LesMigraS - lesbische Migrantinnen und Schwarze Lesben, gibt es seit 1999. Dieses Jahr ist also unser zehnjähriges Jubiläum. Wir sind ein Antidiskriminierungs-Arbeitsbereich der Lesbenberatung Berlin, die es seit über 20 Jahren gibt und unser Sitz ist in Schöneberg. Gegründet wurde LesMigraS, weil die Lesbenberatung als psychosoziales Beratungs- und Kommunikationszentrum irgendwann festgestellt hat, dass es in Berlin sehr viele Migrantinnen gibt, aber sehr wenige von denen kamen. Der lesbische Anteil unter Migrantinnen muss aber genauso groß sein wie unter deutschen Frauen. Die Frage war also, warum kommen sie nicht? Dadurch hat sich herauskristallisiert, dass die Lesbenberatung einen eigenen Fachbereich eingerichtet hat.

 

 

weird: Wo liegen die Schwerpunkte eurer Arbeit?

 

Lisa Thaler: Der Schwerpunkt von LesMigraS sind lesbische Migrantinnen und schwarze Lesben und zwar auf drei Ebenen. Es ist ganz wichtig umfassend zu fördern, deswegen haben wir den Ansatz, dass wir erstens Frauen und transidente Menschen empowern wollen, ihnen Räume schaffen, wo diese sich treffen, auszutauschen und ihre Ideen, ihre Kreativität ausleben zu können. Die zweite Säule ist die Sensibilisierungsarbeit. Die geht einmal in Richtung so genannter Migrantinnencommunities, denen wir sagen: ‚Ihr seid total fit in Antidiskriminierungspolitiken die eure Migration oder eure Herkunft betreffen, schaut euch doch aber auch gleichzeitig mal sexuelle Selbstbestimmung und Orientierung als Diskriminierungsgrund an. Denn es gibt natürlich auch in diesen Communities Lesben, Schwule oder transidente Menschen. Und genauso in den LesbischSchwulenBisexuellenTrans-Communities, die sich relativ wenig mit Rassismus auseinander setzen. Und dadurch kommt man auf den dritten Punkt. Wenn du also eine lesbische schwarze Migrantin hast, kannst du sie weder so einfach in die eine noch in die andere Community schicken. In der einen wird das Thema sexuelle Identität vernachlässigt. In der anderen gibt es sehr viel Kulturdominanz und sehr viel Rassismus. Natürlich gibt es auch unter Lesben und Schwulen Rassismus. Sexuelle Orientierung schützt ja nicht davor, dass man nicht auch Stereotypen und Vorurteile haben kann. Das heißt es fehlt ein dritter Ort. Und das ist meiner Meinung nach LesMigraS. Darüber hinaus sind wir bei verschiedenen Veranstaltungen und in Netzwerken vertreten, um auch die Gesamtgesellschaft zu sensibilisieren.

 

 

weird: Wie sichtbar ist Diskriminierung wirklich – auch für einen selbst?

 

Lisa Thaler: Diskriminierungserfahrung ist immer relativ. Die Polizeibeauftragte für gleichgeschlechtliche Lebensweisen in Berlin hat für das Jahr 2008 erhoben, dass in ganz Berlin nur zwei Übergriffe gegenüber lesbischer Frauen stattgefunden haben. Das ist natürlich totaler Humbug. Es waren hunderte Übergriffe. Wo man in die U-Bahn eingestiegen ist und jemand zu dir ‚blöde Lesbe’ oder sonst etwas gesagt hat. Was alles allein in meinem persönlichen Umkreis passiert ist. Die Grenzschwelle aber ist so hoch angesetzt. Wenn du jeden Tag als ‚alte Lesbe’ beschimpft wirst, dann rennst du nicht zur Polizei und zeigst das an, eventuell heulst du deswegen nicht einmal oder du denkst vielleicht nicht einmal mehr darüber nach. Aber trotzdem ist dir klar, dass, wenn du, ich sag mal, in ‚Rudis Eckkneipe’ mit deiner Freundin gehst, du die Hand besser loslässt. Das ist ein ungeschriebenes Gesetz, aber das wissen wir alle. Jede muss für sich ihre Diskriminierungserfahrung sortieren. Es gibt viele Situationen, die ich tagtäglich durchlebe, wo ich mich komisch oder schlecht oder nicht willkommen fühle. Das mag aufgrund meiner lesbischen Lebensweise, dass mag aber auch aufgrund meiner Hautfarbe sein. Das Schwierige daran ist, dass wir nicht daran gewöhnt sind darüber zu reden, dass wir nicht daran gewöhnt sind, das wirklich als Persönlichkeitsverletzung zu betrachten.

 

 

 

 

Online:

www.ibz-bielefeld.de

www.myspac.com/power_on_2009

www.lesmigras.de

 

 

 

Power on

1. Bielefelder Antidiskriminierungswoche

14.-21.3.2009

 

 

14.+15.3.: Empowerment-Workshop für junge Frauen, Migrantinnen, Transgender, 10-17 h, IBZ

 

16.3.: Auftaktveranstaltung mit Maisha Eggers, 18 h, IBZ

 

17.3.: „An der Wurzel gespalten“, Informationstag zum Thema Adultismus mit Manuela Ritz und Jasmin Walker, tagsüber in Kindergärten, 19 h, Fachhochschule

 

18.3.: Infostände in der Bielefelder Innenstadt (tagsüber)

 

„Eine Minderheit innerhalb einer Minderheit“, Lesbisch sein, of Color sein, Frau sein, Trans sein, eine mehrdimensionale Betrachtung von Lisa Thaler (LesMigraS, Berlin), 19 h, Welthaus

 

„Alles wird gut“, Film, 21 h, Welthaus

 

19.3.: „Mehrdimensional verletzbar“, Vortrag von Christiane Hutson zum Thema der Verwobenheit von Behinderung, Rassismus und Sexismus

 

20.3.: Antirassistische Mädchenarbeit mit Karima Ben-Brahim, 10-14 h, Mädchentreff

 

Produktiver Umgang mit Diskriminierung, Faraj Remmo bieten Interpretationen anhand der Studie „Der dritte Stuhl“

 

21.3.: Konferenz anlässlich des Internationalen Antirassismustages, 14-20 h, IBZ

 

Kolonya Beats Party, 23 h, IBZ

 

 

 

 

 

Weitere Notizen:

 

Lesben, die Interesse haben Mitglied der Bielefelder Lesbensambagruppe LesBenitas zu werden, können am Percussion-Workshop für Einsteigerinnen am 4.+5.4.09 in der Bielefelder Brodhagenschule teilnehmen. Kostenbeitrag 40 Euro. Anmeldung und Infos über marianne.drewer @ web.de.

 

Am 28.3.09 findet das 11. Internationale Tanzturnier für Frauen- und Männerpaare & Frühlingsball 2009. statt. Veranstalter ist der schwullesbische Sportverein Warminia Bielefeld. Turnierbeginn: 12 Uhr (Anmeldungen sind auch kurzfristig möglich). Der anschließende rauschende Ball beginnt um 20 Uhr im Bielefelder Kulturzentrum Baumheide.

Mehr zum Jubiläumsturnier im letzten Jahr s. Archiv Ausgabe Nr. 5 März 2008

 

Seite 4

weird

Ausgabe Nr. 17

März 2009

Kämpfen für ein selbstbestimmtes Leben: Am 8.3. feiert die Welt den Internationalen Tag der Frau mit zahlreichen Veranstaltungen und Demonstrationen auch in Bielefeld und Umgebung.

Lesbisch sein, Frau sein, schwarz sein, Kind sein, behindert sein, Diskriminierung aus den verschiedensten Gründen ist so alltäglich, dass wir sie häufig nicht einmal mehr als solche wahrnehmen.

 

Aus Anlass des Internationalen Antirassismustages findet vom 14.-21.3.09 in Bielefeld die 1. Antidiskriminierungswoche als Initiative des IBZ statt.

 

weird ist als Stadtmagazin für lesbische Frauen in Bielefeld offizieller Medienpartner.

Archiv

Ihr befindet euch im Archivbereich:

 

Ausgabe Nr. 17

März 2009

weird

RSS News Feed

weird

YouTube-Kanal

weird

auf Facebook

  zurückblättern                                                     vorblättern 

© 2007-2018 weird

Über weird | Archiv