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A queer perspective on women in pop culture

Weitere Notizen im Mai 2021:

 

 

 

Am 29.5.21 feiert Osnabrück seinen CSD 2021. Das Motto lautet „Trotz allem: Bunte Vielfalt leben!“ Die Demonstration folgt Hygieneregeln und beginnt um 13 Uhr am Hauptbahnhof Osnabrück und endet mit einer Abschlusskundgebung auf dem Theatervorplatz und einem queeren Gottesdienst in der St. Marienkirche.

 

Online: www.csd-osnabrueck.de

 

 

 

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Vom 5. bis 23.5.21 findet das digitale Dokumentarfilmfestival DOK.fest München statt. Das Filmfestival zeigt u. a. auch vier Dokumentationen aus dem LGBTIQA-Spektrum, darunter „Zuhurs Töchter“ von Laurentia Genske, Deutschland 2021, über zwei syrische trans Mädchen nach ihrer Flucht und „Instructions For Survival“ von Jana Ugrekhelidze, Deutschland 2020, über trans Mann Sascha sowie „La premiere marche“ über einen ersten Pride in einem Pariser Vorort und „The Art Of Sin“ über einen schwulen sudanesischen Künstler. Das internationale DOK.fest München ist das größte deutsche Dokumentarfilmfestival.

 

Online: www.dokfest-muenchen.de

 

 

 

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Mit Queerschluss - Gemeinsam für sichtbare Vielfalt heute, für mehr Akzeptanz morgen in Bildungs- und Aufklärungsarbeit findet vom 17. bis 22.5.21 ein Online-Kongress zum IDAHOBIT (17.5.) statt. Mit Vorträgen und Workshops, veranstaltet vom LSVD NRW und Queerflexiv (via Zoom).

 

Online: www.lsvd.de

 

 

 

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Noch bis zum 18. Juni 2021 kann online für die Britischen LGBT Awards 2021 abgestimmt werden. In verschiedenen Kategorien von Musik bis Influencer sowie einer eigenen Business-Rubrik stehen jeweils 10 britische prominente LGBTIQA Persönlichkeiten HIER zur Wahl. Darunter Lizzo, Kim Petras, Demi Lovato, Cara Delevingne, Jojo Siwa, Rina Sawayama, Jameela Jamil, Elliot Page, Sam Smith, Gillian Anderson, Willow Smith u.v.a.

 

Online: www.britishlgbtawards.com

 

 

 

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Ab sofort anmelden können sich Interessierte für die digitale Fachtagung „Impulse - für queeres Leben in NRW“. Die Veranstaltung vom Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen stellt u. a. Ergebnisse der Studie „Impulse 2020 - für queeres Leben in NRW“ vor. Außerdem gibt es verschiedene LGBTIQ-Workshops und einen Science Slam. Die Veranstaltung findet am 9. Juni 2021 von 10.30 bis 15 Uhr via Zoom statt.

 

Online: www.lsbtiq.mohr-live.de

 

 

 

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Ebenfalls schon jetzt vormerken: Am 19. Juni 2021 findet Europas größte LGBTIQ Job- und Karrieremesse Sticks And Stones SXS 2021 statt. Pandemie bedingt digital und zwar in der Zeit von 11.30 bis 18.30 Uhr. Die Tickets sind kostenlos.

 

Infos und Tickets:

https://app.proudr.de/events/51772

 

 

 

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LGBTIQA-Aktionstage im Mai 2021:

 

 

_Internationaler Tag der Regenbogenfamilien / International Family Equality Day (IFED), 2.5.21

 

_Internationaler Tag gegen Homo-, Bi-, Trans- und Interfeindlichkeit IDAHOBIT, 17.5.

 

_Agender Pride Day, 19.5.

 

_Harvey Milk Day, 22.5.

Tran sfeindliche Haltung

Lesb enfrühlingstreffen 2021 Brem en untragbar

 

In den letzten Jahren konnte positiv beobachtet werden, wie das traditionsreiche Lesbentreffen zu Pfingsten, das erstmals 1974 abgehalten wurde und seit 1979 alljährlich von einer anderen Stadt ausgerichtet wird, diverser und offener wurde. In diesem Jahr heißt es buchstäblich, bereits das Motto gibt es vor, „Ris ing To The Ro ots“: Auf, zurück zu den vermeintlich exklusiv weißen cis dya lesbischen Wurzeln! Ein Irrweg. Organisatorin des diesjährigen

Lesb enfrühlingstreffen LF T 2021 in Brem en ist die Gruppierung „Gra ugänse“. Die lesbische, konservativ feministische Gruppe zeigt sich quee r- wie transfeindlich. Sie diskriminiert trans Frauen, in dem sie sie nicht als Frauen akzeptiert und schließt bewusst trans Lesben aus. Im umfangreichen LF T 2021-Programm aus Workshops, Vorträgen, Diskussionen, Musik und Kultur finden sich verschiedene Veranstaltungen mit explizit fein dlichen Inhalten gegen trans Frauen und Queers, u. a. von und mit den Sz ene bekannten Referentinnen Gun da Schu mann und Sus an Ha wthorne. Die Bundesstiftung Ma gnus Hirsch feld als eine der Förder_innen des LF T 2021 Bre men hat sich bereits öffentlich distanziert. Auch der LesbenRing e.V. und die LAG Lesben in NRW haben sich öffentlich distanziert und sich ganz klar gegen jegliche Form von Transfeindlichkeit und Ausschlüssen von trans Frauen positioniert. Alle betonen deutlich, dass die Werte der Veranstalterinnen nicht mit ihren eigenen Vereinszwecken und Werten übereinstimmen und das zum lesbischen Spektrum cis und trans* sowie queere, non-binary, inter*, asexuelle und auch bi, pan, und alle anderen Personen, die sich dem Spektrum zugehörig fühlen, gehören.

 

Für das LF T-Programm 2021 wurden u. a. auch zahlreiche queere Küstler_innen (Kabarett, Musik etc.) eingeladen. Es ist zu erwarten, dass auch in diesem Bereich und darüber hinaus Teilnehmende ihre Teilnahme zurückziehen. Nachdem das traditionelle Les benfrühlingstreffen LF T 2020 Pandemie bedingt abgesagt wurde, soll das LF T 2021 im Mai digital stattfinden.

 

Am 29.4.21 haben die Organisator_innen vom LF T 2021 Bre men per Pressemitteilung eine offizielle Stellungnahme zur Transfeindlichkeit herausgegeben. Hierin werden leider, befreit von jeder Einsicht, alle als „Vorhaltungen“ bezeichneten Fakten vehement bestritten. Stattdessen wird von einer „beispiellosen Medienkampagne“ gegen sie gesprochen.

 

Programmteile wie Stellungnahme zeigen deutlich, dass das LF T 2021 Bre men untragbar ist.

Ausgabe Nr. 158

Mai 2021

Ausgezeichnet: Die lesbische Journalistin und Autorin Carolin Emcke (Foto: An dreas La bes) erhält den Rosa Courage Preis 2021. Vergeben wird der Preis von Gay In May. Die Preisverleihung in Osnabrück kann am 11.5.21 um 17.30 Uhr live online verfolgt werden. So wohl verdient. Herzlichen Glückwunsch!

 

Neu erschienen im März 2021: Carolin Emckes Buch „Journal - Tagebuch in Zeiten der Pandemie“.

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „5/2021 Artefakt …“

Gay In May Re.Connected 2021

Rosa Courage-Preis für Carolin Emcke, 11.5.21

 

In Osnabrück heißt es vom 1.5. bis 3.6.21 Gay In May Re.Connected 2021. Die 43. Tage der Vielfalt und ihre Veranstaltungen finden Pandemie bedingt digital statt. Im Rahmen des Gay In May Programms wird auch in diesem Jahr einmal mehr der Rosa Courage Preis verliehen. Der Rosa Courage Preis 2021 geht an die lesbische Journalistin und Autorin Carolin Emcke. Die Preisverleihung wird am 11.5.21 um 17.30 Uhr aus dem Rathaus Osnabrück live gestreamt. Carolin Emcke ist u. a. Preisträgerin des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels. Gay In May Osnabrück ehrt sie „für ihren Einsatz und ihre Arbeit als Schriftstellerin für Lesben, Schwule, Bisexuelle, Transpersonen, Intersexuelle und queere Menschen (LSBTIQ*)“, so die offizielle Erklärung. „Ihre Offenheit, ihre Klarheit und ihre Beständigkeit beim Einsatz für sexuelle und geschlechtliche Minderheiten sind es, die dem Rosa Courage-Kuratorium imponieren. Sie macht Diskriminierungen deutlich, stellt Gewohnheiten in Frage und klärt Missstände auf! Darüber hinaus gelingt es ihr, Verbindungen zu anderen Diskriminierungsmechanismen wie Rassismus und Antisemitismus heraus- und den Bezug zu anderen Minderheiten herzustellen.“

 

Im März 2021 hat Carolin Emcke ihr neues Buch „Journal - Tagebuch in Zeiten der Pandemie“ (S. Fischer, 272 S., gebunden) veröffentlicht. Carolin Emcke zählt zu den wichtigsten und klügsten zeitgenössischen Stimmen als Gesellschaftsbeobachter_innen und -kritiker_innen, feministisch, queer, anti-fas chistisch.

(Foto: An dreas La bes)

 

Online: www.carolin-emcke.de, www.gayinmay.de

35 Jahre: Das Online-Magazin und Netzwerk für Musikerinnen Melodiva feiert 2021 offiziell 35-jähriges Jubiläum. Das Magazin und der tragende Verein mit Sitz in Frankfurt leistet seit Jahrzehnten unbeirrt wichtige Arbeit. Herzlichen Glückwunsch!

 

Featured auf weirds YouTube Kanal s. Playlist „5/2021 Artefakt …“

Melodiva

Online-Magazin und Netzwerk für Musikerinnen

 

Wir haben Melodiva schon einmal hier vorgestellt und möchten das an dieser Stelle noch mal tun, weil Melodiva 2021 offiziell 35-jähriges Jubiläum feiert. Das Online-Magazin und Female Music Netzwerk aus Frankfurt leistet wichtige Arbeit. Und das eigentlich schon seit fast 40 Jahren. Frauen und Queers haben es im Musikgeschäft generell schwerer gehört und gesehen zu werden als cis Männer. In Zeiten der Pandemie ist ein gutaufgestelltes Netzwerk wie Melodiva noch mal umso wichtiger. Gestartet ist Melodiva 1984 als Rundbrief mit Neuigkeiten über Musikerinnen. Daraus wurde wenige Jahre später das erste und einzige Musikmagazin Deutschlands, das ausschließlich über Musikerinnen berichtete. 2001 wurde das Musikmagazin als Printmedium eingestellt. Seither besteht Melodiva als Online-Magazin auf www.melodiva.de weiter. Mit Melodita schreiben zusätzlich junge Redakteurinnen über Nachwuchsmusikerinnen. Melodiva bietet Interviews, News, aktuelle Konzert- und Workshop-Termine, CD-Neuvorstellungen, Infos rund ums Musikbiz, einen Band-Index, in dem u. a. auch lesbische Musikerinnen, DJs, Agenturen, Labels und Dozentinnen zu finden sind, und mehr. Trans Frauen aus dem Musikbiz sind nach unseren ersten Recherchen bislang eher nicht im Band-Index vertreten, aber das lässt sich ja ändern. Trägerin von Melodiva ist der Verein Frauen machen Musik e.V. mit Sitz in Frankfurt. Der Verein veranstaltet darüber hinaus mehrmals im Jahr eigene Konzerte.

 

Online: www.melodiva.de

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